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#1974  64 Jahre Verlust

Schlagworte

Krieg Aktivismus Israel Palästine Gedenken

Inhalt

In einem Krieg gibt es Gewinner und Verlierer. Was für die Einen ein Triumph ist, bedeutet für die Anderen eine Katastrophe. Aber kann die Linie immer so klar gezogen werden? In Israel folgt der Unabhängigkeitstag direkt auf den Gedenktag an die gefallenen Soldaten. Mit einer einminütigen Sirene, die das gesamte Land zum Stillstand bringt wird der israelischen Opfer der Kriege gedacht. Das Ende der Sirene signalisiert den Beginn der Festivitäten, die den Sieg im Unabhängigkeitskrieg 1948 feiern. Die Palästinenser_innen, gedenken an diesem Tag der 400 Dörfer und Städte, die im Zuge des Krieges zerstört wurden. Die beiden Gruppen werden klar in Sieger_innen und Verlierer_innen unterteilt, jedoch wird das Leben beider nach wie vor von einem nicht enden wollenden Konflikt gezeichnet. Wer hier tatsächlich gewonnen oder verloren hat ist nach 64 Jahren immer noch nicht klar.

Trans-/ Manuskript

Tel Aviv: im Vordergrund ist die Sirene zu hören, langsam schwellen im Hintergrund die Stimmen von israelischen und palästinensichen Aktivist_innen an, die die Namen der zerstörten Dörfer vorlesen und deren Echo mit dem Verstimmen der Sirene langsam ausklingt und von den kaum hörbaren letzten Versen der israelischen Nationalhymne abgelöst werden, während das Leben im Vordergrund weiterhin seinen gewohnten Lauf nimmt.

Dauer

2:20 Minuten



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